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Revit Elektroplanung

Professionelle Elektroplanung mit Autodesk Revit nach BIM-Methodik: Stromkreise, Kabeltrassen, Leuchten, Verteiler und Kollisionsprüfung. Jetzt Schulung buchen.

Zuletzt aktualisiert: 17. Februar 2026

BIM-basierte Elektroplanung mit Autodesk Revit ist längst Standard in der TGA — aber der Einstieg und die professionelle Anwendung stellen viele Elektroplaner vor konkrete Fragen: Wie ist der richtige Workflow? Was kann Revit wirklich, und wo brauche ich Erweiterungen? Wie plane ich Stromkreise, Kabeltrassen und Verteiler effizient im Modell?

In unserer Revit Schulung für Elektroplanung vermitteln wir den vollständigen Workflow — von der ersten Leuchte bis zur ausschreibungsreifen Dokumentation. Die wichtigsten Grundlagen haben wir hier zusammengefasst.


Was ist Revit MEP und warum eignet es sich für die Elektroplanung?

Autodesk Revit MEP ist die BIM-Plattform für Mechanical, Electrical und Plumbing — also Heizung, Lüftung, Sanitär und Elektrotechnik. Für Elektroplaner bedeutet Revit: alle elektrotechnischen Komponenten werden als intelligente 3D-Objekte modelliert, die neben Geometrie auch alle planungsrelevanten Parameter (Leistung, Stromkreis, Montagehöhe, Kabeltyp) tragen.

Der entscheidende Vorteil gegenüber 2D-CAD: Das Modell ist konsistent — Änderungen an einem Element aktualisieren alle abhängigen Pläne, Listen und Berechnungen automatisch.

Welche Bereiche der Elektroplanung deckt Revit ab?

Revit unterstützt alle wesentlichen Bereiche der Gebäudeelektrotechnik:

Bereich Revit-Funktionen
Niederspannungsinstallation Steckdosen, Schalter, Verteiler, Stromkreise
Beleuchtung Leuchten-Familien, Schaltgruppen, Lastberechnung
Kabelführung Kabeltrassen, Leerrohre, Kabelrouting
Schwachstrom Brandmeldung, Datentechnik, KNX/EIB
Dokumentation Pläne, Stücklisten, Mengenermittlung, IFC-Export

Wie sieht der typische Workflow in der Revit-Elektroplanung aus?

Ein strukturierter Projektablauf in Revit:

  1. Architekturmodell verknüpfen — Revit-Link zum Architektenmodell herstellen
  2. MEP-Räume erstellen — Grundlage für Raumbuch und Lastzonierung
  3. Verteiler platzieren — Schalttafeln als Ausgangspunkt der Stromkreise
  4. Geräte setzen — Leuchten, Steckdosen, Schalter mit Familien platzieren
  5. Stromkreise erstellen — Geräte mit Verteiler verbinden, Lasten summieren
  6. Schaltgruppen aufbauen — Schalter mit Leuchten verknüpfen
  7. Kabeltrassen modellieren — 3D-Trassenführung, Kollisionsprüfung
  8. Kabelrouting — Kabellängen aus Trassenmodell ermitteln
  9. Dokumentation ableiten — Grundrisse, Stücklisten, Verteilerübersichten

Was berechnet Revit in der Elektroplanung automatisch?

Revit übernimmt mehrere Berechnungsaufgaben automatisch:

  • Lastberechnung: Summierte Anschlussleistung pro Stromkreis und Verteiler
  • Kabellänge: Entlang modellierter Kabeltrassen (bei aktivem Kabelrouting)
  • Phasenverteilung: Lastverteilung auf L1/L2/L3 im Verteilerpanel
  • Schaltgruppen-Symbole: Automatische Kennzeichen im Installationsplan

Was Revit nicht nativ kann: Spannungsfallberechnung, Kurzschlussberechnung, photometrische Lichtberechnung — dafür empfiehlt sich elkoBIM als Erweiterung.

Welche Normen sind bei der Revit-Elektroplanung relevant?

Die Revit-Elektroplanung orientiert sich an:

  • DIN VDE 0100: Errichten von Niederspannungsanlagen
  • DIN 18015: Elektrische Anlagen in Wohngebäuden
  • DIN EN 12464: Beleuchtung von Arbeitsstätten
  • DIN EN 1838: Notbeleuchtung
  • DIN EN 60617: Grafische Symbole für Schaltpläne
  • DIN EN 61439: Schaltgerätekombinationen (Verteiler)

Wie unterstützt BIM die Zusammenarbeit der Gewerke?

Das BIM-Modell in Revit ermöglicht die gewerkeübergreifende Koordination:

  • Kollisionsprüfung: Kabeltrassen gegen Lüftungskanäle, Rohre und Tragwerk prüfen — bereits in der Planungsphase, nicht erst auf der Baustelle
  • IFC-Export: Übergabe des Elektromodells an Architekten, TGA-Koordinatoren, Navisworks oder BIMcollab
  • Revit-Links: Paralleles Arbeiten mehrerer Gewerke im selben Gebäudemodell
  • Revisionsmanagement: Änderungen nachvollziehbar dokumentieren

Was leistet elkoBIM zusätzlich zu Revit?

elkoBIM erweitert Revit gezielt um Funktionen, die für die deutsche Elektroplanung fehlen: normkonforme Familienbibliothek, Stromkreisnummerierung, Spannungsfallberechnung, Verteiler-Dokumentation und Excel-Integration. Das Ergebnis: weniger manuelle Arbeit, mehr Planungssicherheit.

Weiterführende Seiten zum Einstieg:


In der Schulung: Den vollständigen Elektro-Workflow in Revit beherrschen

Revit kann viel — aber nur wer den richtigen Workflow kennt, nutzt das Potenzial wirklich. Viele Anwender arbeiten Jahre lang mit suboptimalen Prozessen, weil der Einstieg ohne strukturierte Schulung fehleranfällig ist.

In unserer Revit Schulung für Elektroplanung lernen Sie:

  • Den vollständigen BIM-Workflow von der Planung bis zur Dokumentation
  • Familien, Stromkreise, Schaltgruppen und Kabeltrassen professionell einsetzen
  • Automatisierungen nutzen: Lastberechnung, Stücklisten, Planableitung
  • BIM-Koordination mit anderen Gewerken praktisch durchführen
  • elkoBIM als Erweiterung sinnvoll integrieren

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